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Aus Fehlern kann man lernen: Julis fordern Oberbürgermeister auf, seinen Worten Taten folgen zulassen.

Nach den Aussagen des Oberbürgermeisters zu freiLand, denen zu Folge Fehler gemacht wurden und man zunächst den Bedarf hätte ermitteln müssen, sind die Jungen Liberalen überrascht und irritiert.

„Es ist erstaunlich, dass nur eine Woche nach der Entscheidung, bei unveränderter Faktenlage, diese Fehler erkannt werden. Wir haben von Anfang an darauf hingewiesen, dass die Planung ohne eine echte Bedarfsanalyse nicht verantwortungsvoll ist. Diese Warnungen wurden mehrmals ignoriert. Leidtragende in der Debatte sind nun weiterhin die Jugendlichen, deren Vorstellungen immer wieder für die politische Profilierung genutzt wurden“, erklärt der Kreisvorsitzende Lucas Oldag.

„freiLand“ ist nur fahrlässige Symbolpolitik

Die Entscheidung für „freiLand“ lässt die Jungen Liberalen Potsdam an der Handlungsfähigkeit von Potsdams Politikern zweifeln.

„Unsere Forderung, nach den Fehlern der Vergangenheit, endlich Verantwortungsvoll mit dem Geld der Bürger umzugehen, wurde ignoriert,“ stellt der Kreisvorsitzende Kevin Lücke fest.

Fahrlässig finanzierte freiRäume, sind die Grenzen der kommenden Generation

Die Entscheidung des Workshops zur Jugendkultur, ist für die Jungen Liberalen Potsdam alles andere als ein Durchbruch. Ein auf wundersame Weise abgespecktes Konzept, eine zahnlose Probezeit sowie völlige Unklarheit über den tatsächlichen Bedarf und die laufenden Kosten sind für die Julis ein klarer Hinweis auf ein weitere große Pleite in Potsdam.

Freiland in Eigeninitiative statt Staatsjugendzentrum mit EWP-Geld

Jugendtreffs leben vom Engagement, Initiative und Trends, die kommen und gehen. Deshalb plädiert die FDP dafür, dass allen jungen Potsdamern und Potsdamerinnen beginnend mit der Kita die Chancen gegeben werden, ihre Neigungen zu entdecken, zu entwickeln und zu entfalten. Jugendaktivitäten brauchen Raum, vor allem aber Verständnis und Ideen. Das ist ein spontaner Prozess.

Langfristig planen um Pleiten zu verhindern.

Junge Liberale fordern die Verwaltung auf endlich langfristig zu planen und sehen mit dem vorgelegten Konzept für das Freiland-Projekt eine weitere Pleite für Potsdams Jugendkultur als vorprogrammiert.

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