FDP verzichtet auf eigenen OB-Kandidaten

Liberale konzentrieren sich auf Potsdamer Kommunalwahl

Die Freien Demokraten in Potsdam verzichten auf die Aufstellung eines eigenen Kandidaten zur diesjährigen Oberbürgermeisterwahl. „Unser Hauptaugenmerk liegt auf der Kommunalwahl 2019. Wir wollen im nächsten Jahr mit einer eigenständigen und starken FDP-Fraktion in die Stadtverordnetenversammlung zurückkehren“, erläutert die FDP-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Linda Teuteberg das Vorgehen ihrer Partei. Aufgrund des letzten Wahlergebnisses in Potsdam im Herbst letzten Jahres sei die Ausgangslage für die Liberalen ausgesprochen gut. Bei der Bundestagswahl im September 2017 konnten die Freien Demokraten in Potsdam deutlich zulegen. Konstant positiv sind auch die Mitgliederentwicklung des Kreisverbandes sowie das Interesse an monatlich stattfindenden Liberalen Stammtischen.

„Die Oberbürgermeisterwahl werden wir inhaltlich und kritisch begleiten“, so Teuteberg. Ob – und falls ja für wen – die Potsdamer FDP eine Wahlempfehlung aussprechen werde, wird die Partei zu gegebener Zeit entscheiden, kündigte die FDP-Chefin an. Geplant seien auch von der FDP organisierte Veranstaltungen zur Oberbürgermeisterwahl.

Bei der Bundestagwahl im Herbst letzten Jahres hat sich die Anzahl der für die FDP in Potsdam abgegebenen Stimmen gegenüber 2013 mehr als verdreifacht. Insgesamt wählten 8.466 Potsdamer die FDP – so viele wie noch nie in der Geschichte der FDP Potsdam. Die Anzahl der abgegebenen Erststimmen konnte im gesamten Stadtgebiet sogar verfünffacht werden.

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