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Konsequenzen aus der Jugendstudie ziehen und Fehler korrigieren

Die Jungen Liberalen Potsdam sehen sich durch die Veröffentlichung der Studie zur Jugendkultur bestätigt - der oft beschworene Mangel an jugendkulturellen Angeboten ist ein Märchen und die Politik mal wieder denen gefolgt, die am lautesten geschrien haben.

„Wir freuen uns natürlich, dass die Studie zeigt, dass das kulturelle Angebot, noch dazu im Vergleich zu Berlin, positiv von den Jugendlichen bewertet wurde und darüber hinaus deutlich wird, dass junge Menschen kulturelles Interesse und Aktivität in Potsdam entfalten. Die Studie zeigt aber auch, dass der oft genannte, hohe Bedarf an weiteren Einrichtungen, vor allem an Jugendzentren, Jugendclubs, Freiflächen etc., nicht existiert. Nicht zuletzt stehen Einrichtungen wie der Spartacus an letzter Stelle, wenn es darum gehen würde, diese weiter zu empfehlen,“ erklärt der Kreisvorsitzende Lucas Oldag.

Auch die grundsätzliche Fragestellung ist für die Julis verwirrend. So wird beispielsweise gefragt, ob man schon einmal in einer der genannten Locations war. Welche Zielsetzung sich dahinter verbirgt ist schleierhaft. „Die Stadt sollte wissen, wie stark die durch sie geförderten Objekte frequentiert sind. Sollte das nicht der Fall sein, dann müsste man die Grundlage der verschiedenen Förderungen kritisch hinterfragen. Für uns Julis zeigt die Studie einmal mehr, das eine Bestandsaufnahme und eine Bedarfsanalyse im Vorfeld zum freiLand Projekt der richtige und verantwortungsvolle Weg gewesen wäre. Die langfristigen Konsequenzen dieser Ignoranz wird am Ende der Steuerzahler zu tragen haben.

Gerade vor dem Hintergrund der Generationengerechtigkeit und den Schuldenberg der Stadt, fordern wir die Politik und die Stadtwerke auf, die Millioneninvestitionen ins freiLand noch einmal zu überdenken. Wahltaktische Spielereien, sollte dabei keine Rolle spielen, “ so Oldag weiter.

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Ich habe mir die Studie auch angesehen. Ihre Schlussfolgerungen kann ich nicht ganz nachvollziehen. Wie kommen Sie darauf, dass es keinen Bedarf für das Projekt freiLand gibt? Nach dieser Logik dürfte es eine Splitterpartei wie die FDP gar nicht geben.

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