Fahrlässig finanzierte freiRäume, sind die Grenzen der kommenden Generation
Die Entscheidung des Workshops zur Jugendkultur, ist für die Jungen Liberalen Potsdam alles andere als ein Durchbruch. Ein auf wundersame Weise abgespecktes Konzept, eine zahnlose Probezeit sowie völlige Unklarheit über den tatsächlichen Bedarf und die laufenden Kosten sind für die Julis ein klarer Hinweis auf ein weitere große Pleite in Potsdam.
„Das Agieren von Politik und Stadt nach den gemachten Erfahrungen mit gescheiterten soziokulturellen Zentren ist schlicht erschreckend,“ äußerte sich der Kreisvorsitzende Kevin Lücke, nach dem Workshop. „Die Invest-Finanzierung durch die Stadtwerke, die nach wie vor zu den teuersten Deutschlands gehören, ist mehr als fraglich. Darüber hinaus herrschte beim Workshop Stillschweigen darüber, wie viel Geld jährlich in das Projekt fließen soll und ob endlich ein seriöser und ehrlicher Businessplan vorliegt. Das an diesen Fragen bereits der Lindenpark und das Waschhaus in die Pleite gegangen sind, wird bei den Verantwortlichen ausgeblendet. Viel mehr äußerte sich Frau Müller in der Öffentlichkeit mit der erschreckenden Aussage, dass man mit Glück sogar um eine Ausschreibung, die die bestehende Frage klären könnte, herum kommen würde. Diesen Unklarheiten bei der Finanzierung steht nach wie vor die Frage des Bedarfes gegenüber. Bis heute wurde keine konkrete Bedarfsanalyse vorgelegt, bestehende Einrichtung nicht analysiert und die geplante Befragung von Potsdams Jugend wird wohl erst nach der Zustimmung zum freiLand erfolgen,“ so Lücke weiter.
Die Jungen Liberalen appellieren an die Stadtverwaltung sowie Politik, endlich die Scheuklappen abzunehmen und verantwortungsbewusst mit der finanziellen Situation Potsdams umzugehen. Fahrlässig finanzierte freiRäume, sind die finanziellen Grenzen der kommenden Generation.











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