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Sponsoring nicht nach der Art des Kaisers - FDP-Fraktion in Potsdam kritisiert die Äußerung der Sportbeigeordneten zu den bisherigen Sponsoringpraktiken.

Die Sportbeigeordneten, Frau Dr. Magdowski, äußerte im vergangenen Bildungsausschuss und in der Leistungsportkonferenz in dieser Woche, dass das Sponsoring durch die städtischen Beteiligungen bisher immer als Betriebsausgabe gegolten hätte, so dass das auch in Zukunft völlig in Ordnung sein würde.

Nach Meinung der FDP-Fraktion ist diese Äußerung nicht geeignet, um die Aufarbeitung der Transparenz beim Sponsoring städtischer Beteiligungen zu unterstützen. „Wenn Frau Dr. Magdowski meint, die steuerliche Anerkennung des Sponsorings in der Vergangenheit sei ein Zeichen dafür, dass alles in Ordnung gewesen sei, hört sich das an wie der Ruf, "Wir wollen unsern alten Kaiser Willhelm wieder haben". Die steuerliche Berücksichtigungsfähigkeit mag für Al Capone ein geeigneter Maßstab gewesen sein, nicht aber für das Sponsoring Städtischer Unternehmen.“ Zeigt sich Johannes von der Osten-Sacken, Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion, wütend über diese unbedachte Äußerung.

Die Transparenzkommission wird aus Sicht der FDP-Fraktion mit ihren Empfehlungen neue Regeln setzen, die Mauschelei verhindern und Transparenz und Gleichberechtigung beim Sponsoring etablieren sollen. „Der Sport lebt für uns von den Qualitäten wie Nachvollziehbarkeit, Leistungsgerechtigkeit und Fairness. Um das Sponsoring für alle Beteiligten zu einem Gewinn zu machen, muss meiner Meinung nach auch dieser Bereich deutlich diese Nachricht vermitteln. Da ist es verwunderlich, dass gerade die Sportanhänger sich öffentlich dagegen aussprechen.“ wundert sich Johannes von der Osten-Sacken, Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion Potsdam über das Verhalten der Sportvereine.

Für die Fraktion FDP muss festgehalten werden, dass die rechtswidrige Verfahrensweise beim bisherigen Sponsoring keine Ansprüche begründet, dass das auch so fortgeführt wird. Die Fraktion wird über die Forderungen der Vereine diskutieren. Eine ausreichende finanzielle Deckung sowie eine erhebliche Eigeninitiative der Vereine sind dabei neben der breiten Zustimmung der Bevölkerung - nicht nur der Fans - Voraussetzung für die FDP-Fraktion für ein geeignetes Verfahren.

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