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Partnerschaft mit Polen ausbauen

Staatsministerin Cornelia Pieper zu Gast im Landtag

Die Koordinatorin für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit sowie  Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper, war am Freitag zu Gast in der Landtagsfraktion der FDP. „Unser gemeinsames Ziel ist es, die deutsch-polnischen Beziehungen auf eine Stufe mit den deutsch-französischen Beziehungen zu stellen“ beschreiben Pieper und die europapolitische Sprecherin der Fraktion, Linda Teuteberg, den Grund für das Treffen. Gegenstand war der Austausch zur Stärkung der Beziehungen zwischen Brandenburg und seinen Nachbar-Wojewodschaften. An dem Treffen mit der Staatsministerin nahmen Abgeordnete aller Fraktionen teil.

Die Liberalen fordern u. a. den Ausbau der Zusammenarbeit in den Bereichen Kultur und Bildung. „Es geht um eine neue Qualität in den Beziehungen zu Polen. Gerade junge Menschen schauen über den Tellerrand und knüpfen ganz selbstverständlich Kontakte über Grenzen hinweg. Das wollen wir noch stärker fördern“, so Teuteberg. Aus Sicht der FDP haben deshalb die Weiterbildung in Fremdsprachen sowie der Jugend- und Schüleraustausch Priorität. Genauso bräuchten Brandenburger Unternehmen Anreize, um ihre Mitarbeiter in diesem Bereich zu schulen. „Mit dem Besuch von Cornelia Pieper haben wir für unsere Vorhaben in Brandenburg auch offiziell die Unterstützung der Bundespolitik bekommen“, freut sich Teuteberg.

Der Ansatz der Oder-Partnerschaft zu einer engeren überregionalen Kooperation ist nach Auffassung der Liberalen richtig, er müsse aber wirklich gelebt werden. „Deshalb liegt uns  daran, eine regionale deutsch-polnische Parlamentariergruppe zu etablieren, um auch auf dieser Ebene den Austausch voran zu bringen“, ergänzte Teuteberg. Der Vorstoß fand bei dem fraktionsübergreifenden Treffen große Zustimmung.

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