Opfer des Sozialismus nicht vergessen
Linda Teuteberg erinnert an Volksaufstand vom 17. Juni 1953
„Der 17. Juni erinnert uns daran, wie wertvoll und nicht selbstverständlich Freiheit ist und dass wir sie täglich verteidigen müssen. Im 20. Jahr der deutschen Einheit gehört er zu den zentralen Daten, um an die Freiheitstradition in der deutschen Geschichte zu erinnern.“ Mit diesen Worten würdigt die Potsdamer Landtagsabgeordnete Linda Teuteberg den Volksaufstand in der DDR vom 17. Juni 1953. „An diesem Tag bewiesen viele Menschen ihren Mut und Willen zu Freiheit und Einheit“, sagte Teuteberg.
Der 17. Juni sei noch heute ein Datum, mit dem viele den Wunsch nach der Einheit Deutschlands verbinden. „Wir dürfen nie vergessen, dass die Demonstrationen damals blutig niederschlagen wurden“, sagte die Liberale. So werde an die sozialistische Diktatur als Unrechtsregime erinnert. „Wir werden die Opfer des Sozialismus in Deutschland nicht vergessen“, versprach Teuteberg.
„Anders als am 17. Juni 1953 wurden die Demonstrationen gegen Unterdrückung im Herbst 1989 nicht blutig niedergeschlagen. Das war ein großes Glück der Geschichte, aber auch Ausdruck des großen Freiheitswillens im Osten“, betonte die Abgeordnete. In der vergangenen Woche habe in Brandenburg die Enquetekommission zur Aufarbeitung der Geschichte und zum Übergang von der SED- Diktatur in einen demokratischen Rechtsstaat ihre Arbeit aufgenommen. „Allen, die sich in unserer Geschichte für Freiheit und Einheit eingesetzt haben, sind wir es schuldig, genau zu untersuchen, was wir aus dieser Freiheit gemacht haben“, sagte Teuteberg.











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