Brandenburg braucht Fahrplan zur Länderfusion
Linda Teuteberg: „Es darf nicht bei reiner Willensbekundung bleiben“
Die FDP-Fraktion im Brandenburger Landtag macht in Sachen Länderfusion mit Berlin weiter Druck. „Wir brauchen einen klaren Zeithorizont und einen Fahrplan mit konkreten Schritten für eine Länderfusion“, erklärte die liberale Landtagsabgeordnete Linda Teuteberg. Damit kritisiert sie auch die CDU, die zwar eine aktuelle Stunde zum Thema im Landtag beantragt habe, ansonsten aber in Willensbekundungen verharre. „Immer wieder zu erläutern, warum eine baldige Fusion nicht möglich ist, führt dazu, dass die Menschen sich mehr und mehr von der Idee eines gemeinsamen Bundeslandes verabschieden“, warnte die Potsdamerin.
Insbesondere in einer gemeinsamen Wirtschafts- und Rechtspolitik sieht sie viel Potenzial für die Metropolregion Brandenburg-Berlin. „Durch einen gemeinsamen Wirtschaftsraum stärken wir unsere Position im Standortwettbewerb“ erklärte sie am Freitag im Potsdamer Landtag. Gerade im Hinblick auf den 2019 auslaufenden Solidarpakt II sei es wichtig, mit einer Stimme als eine gemeinsame Region Berlin-Brandenburg zu sprechen. „Bei den anstehenden Verhandlungen zur Neuordnung des Finanzausgleichs müssen wir an einem Strang ziehen", sagte Teuteberg.
Wichtig sei, die Menschen in der Region für das Zusammenwachsen der beiden Länder zu begeistern. „Gewisse Ressentiments im Bauchgefühl der Menschen sind normal, umso mehr müssen wir an den Verstand appellieren und die Menschen von der Fusion überzeugen“, so Teuteberg.











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