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Auf die Lehrerpersönlichkeiten kommt es an

Die Potsdamer FDP-Landtagsabgeordnete Linda Teuteberg begrüßt den Appell von Bildungsminister Holger Rupprecht, dass Brandenburgs Lehrer ehrlicher und offensiver mit der DDR-Vergangenheit umgehen sollen: 

„Wir Liberale begreifen die Auseinandersetzung mit der jüngsten deutschen Geschichte als politische und gesellschaftliche Daueraufgabe, die nicht nur Gegenstand von Sonntagsreden und Effekthascherei zu besonderen Jubiläen sein darf. Konsequente Aufklärung über die Strukturen und Folgen der SED-Diktatur ist eine wichtige Grundbedingung für die demokratische Politikkultur in Brandenburg. Den Wert von persönlichen Freiheitsrechten, Demokratie und Marktwirtschaft kann nur ermessen, wer sich mit den tatsächlichen Auswirkungen der Alternativen – Unfreiheit, Einparteiensystem und Planwirtschaft – auseinandergesetzt hat.

Mehr Schüler müssen im Unterricht Zeitzeugengespräche erleben und authentische Gedenkorte besuchen. Auch angemessene und aktuellere Lehrmaterialien sind notwendig. Herr Rupprecht hat richtig erkannt, dass die DDR-Geschichte nur angemessen vermittelt werden kann, wenn mehr Lehrer die Bereitschaft und die Fähigkeit zeigen, differenziert und selbstkritisch die Realität der DDR und ihre eigene Rolle darin zu reflektieren.“

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http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/291025/

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Sehr geehrte Frau Teuteberg, ich wundere mich immer wieder, was die Enquete Kommissionen zur Auf - arbeitung der DDR-Vergangheit alles leisten sollen. Die Lehrer sollen offen- siv die DDR-Vergangenheit in den Unterricht aufnehmen usw.usf. Aber wenn diese Lehrer, das in den Unterricht aufnehmen würden, was sie wissen, würden sie wohl kurz über lang aus dem Lehrerdienst ent- lassen werden. Es ist eine Tatsache, dass die meisten Bürger der DDR dieses kleine Land anders sehen als Sie und die geforderte öffentliche Meinung. Typisch und beschämend für Sie sind solche Annahmen, wie Sie verlauten lassen im Ergebnis der Veröffentlichung des Meinungsforschungsinstitut Forsa zum Thema DDR. Alle waren wieder bestürzt, konnten es nicht glau ben, wie die ehemaligen DDR-Bürger sich über den untergangenen Staat äussern. Spitzenmässig ist in diesem Zusammenhang ihre Meinung in Bezug auf das Gesundheitswesen in der DDR. In meinem Mund befinden sich 2 Brücken, die das ehrenwerte Alter von 40 Jahren erreicht haben. Diese Brücken erhielt ich kostenlos und nicht wie in der BRD, wo ich jetzt trotz Zusatzversicherung von mtl. 32 € = 3.000,- € hinblättern muss für 2 Implantate. Die , die das Geld nicht haben, können ja kostenlos ein Gebiss erhalten. Toll! Ich trage seit meinem 14. Lebenjahr eine Brille - nein, ich habe bis jetzt 7 Brillen getragen incl. einer Sonnenbrille. Mangel- ware, wie Sie behaupten, waren Brillen wohl also in der DDR nicht. Anders war es mit den medizinischen Geräten. Aber was nutzen hochmoderne medizinische Geräte denen, die sich keine Privatbehandlung in den Privat- kliniken finanziell leisten können? Und so kann ich, der komplett 40 Jahre in der DDR gelebt hat, eine lange, lange Liste von positiven Erscheinungen in der DDR übergeben. Wenn also eine solche Enquete- Kommision laufend Schwierigkeiten hat, ihre Wahrheiten zu finden, muss die Kommission nicht traurig sein, dass Forschungsergebnisse andere Wertungen zeigen. Sie sind noch jung, dynamisch und lernfähig. Fragen Sie die Bürger von Storkow und nicht nur den Pfarrer, oder einen Bürger- rechtler, wie er die DDR erlebt hat, wie es mit dem Urlaub und den Lebens qualitäten bestellt war. Sie müssen etwas anderes hören. Oder Sie sind auf einem Auge taub oder auf einem Ohr blind. Aber wo könnten Sie ei- nen Lehrgang absolvieren, wo Sie das Leben in der DDR beschrieben be- kommen. Wenn Sie dann auf den Spuren der Wahrheit sind, werden Sie wahrscheinlich nicht mehr Mitglied in der Enquete Kommission sein. Ein Lehrgang aber täte allen Mitgliedern dieser Enquete Kommission gut. Dann hätte die FDP mehr Glaubwürdigkeit, diese Kommission würde die Warheit über das Leben in der DDR erfahren. Wenn diese Wahrheiten aber heute öffentlich gemacht werden, läuft man Gefahr, vom Verfas - sungsschutz observiert zu werden. Ich gehöre keine Partei an und war auch nicht Mitglied der SED. Ich war immer links daneben und dort, wo man die Tatsachen sehen konnte - auch in der DDR. Das war auch in der DDR nicht gerade einfach. Aber mit den unwiderlegbaren Beweisen in den richtigen Kreisen, Kommissionen, bei wiss. Tagungen usw. konnten ich und andere schon äussern, was fortschrittlich ist und was rückwärts - gerichtet ist. Man musste, wie heute nur hinsehen. Dann kommt man auch zu einem richtigen Urteil. Was müssen doch Ihre Eltern in der DDT für schlimme Zeiten durchgemacht haben, dass sie Ihnen ein derartiges Bild von Unterdrückung und Unrecht vermittelt haben. Das interessiert mich und das werde ich rauskriegen, weil ich neugierig bin und weil Sie sehr charmant sind, immer optimistisch und fröhlich.Schade nur, dass Sie blund und taub sind. Schade, schade, schade. Ich jedenfalls würde mit Ihnen, weil ich kein Politiker bin, aber politisch und Historiker, Musik - wissenschaftler, eine Woche Lehrgang an den Tatorten machen. Leider wird es aus verständlichen Gründen dazu nicht kommen, weil Sie dann Ihre Karriere in der FDP als beendet ansehen müssten. Mit ausserordentlich freundlichen Grüssen, Ihr Siegmar Buchwald im besten Alter (68)

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