Auf die Lehrerpersönlichkeiten kommt es an
Die Potsdamer FDP-Landtagsabgeordnete Linda Teuteberg begrüßt den Appell von Bildungsminister Holger Rupprecht, dass Brandenburgs Lehrer ehrlicher und offensiver mit der DDR-Vergangenheit umgehen sollen:
„Wir Liberale begreifen die Auseinandersetzung mit der jüngsten deutschen Geschichte als politische und gesellschaftliche Daueraufgabe, die nicht nur Gegenstand von Sonntagsreden und Effekthascherei zu besonderen Jubiläen sein darf. Konsequente Aufklärung über die Strukturen und Folgen der SED-Diktatur ist eine wichtige Grundbedingung für die demokratische Politikkultur in Brandenburg. Den Wert von persönlichen Freiheitsrechten, Demokratie und Marktwirtschaft kann nur ermessen, wer sich mit den tatsächlichen Auswirkungen der Alternativen – Unfreiheit, Einparteiensystem und Planwirtschaft – auseinandergesetzt hat.
Mehr Schüler müssen im Unterricht Zeitzeugengespräche erleben und authentische Gedenkorte besuchen. Auch angemessene und aktuellere Lehrmaterialien sind notwendig. Herr Rupprecht hat richtig erkannt, dass die DDR-Geschichte nur angemessen vermittelt werden kann, wenn mehr Lehrer die Bereitschaft und die Fähigkeit zeigen, differenziert und selbstkritisch die Realität der DDR und ihre eigene Rolle darin zu reflektieren.“
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