Uferweg am Griebnitzsee
FDP schlägt pragmatische Lösung vor, Potsdamer sollen Griebnitzsee-Südufer auch in diesem Sommer von der Wasserseite erleben dürfen
Die FDP Potsdam fordert einen Wasser-Taxi Dienst zwischen Hotel am Griebnitzsee und den Beginn des Südufers, nahe des Schlossparks Babelsberg. Einen entsprechenden Antrag hat die Fraktion FDP/Familienpartei zur Stadtverordnetenversammlung eingereicht. Die FDP nimmt pragmatisch zur Kenntnis, dass der Uferweg von den Eigentümern der Grundstücke geschlossen wurde nachdem die Judikative ihnen das uneingeschränkte Verfügungsrecht über ihr Eigentum zugesprochen hat.
Unabhängig vom weiteren Verlauf der Gespräche und von der juristischen Würdigung ist eine Wiedereröffnung des südlichen Uferwegs kurzfristig sicher nicht zu erwarten. Einen Wasser-Taxi Dienst einzurichten bietet eindeutige Vorteile:
1. Es wird pragmatisch und kurzfristig eine Lösung gefunden, die den Bürgern weiterhin ermöglicht, die historische Uferregion Griebnitzsee auch am Südufer zu erleben. Es wäre schade wenn die Region als Ausflugsziel peu à peu aussterben würde.
2. Die Lösung ist preiswert und schafft zudem Arbeitsplätze.
3. Der Dienst kann in das bestehende Wasser-Taxi Angebot der Stadt integriert werden und so auf charmante Art die Straßen entlasten.
4. Die Stadt Potsdam hat sich den Slogan „Stadt am Wasser“ gegeben. Mit diesem Service wird ein Angebot geschaffen, dieses Motto erlebbarer zu machen.
5. Historisch gab es auch ein Schiffsdienst für Touristen und Bürger (z.B. auch als Tranportmittel für Schüler).
Marcel Yon, Vorsitzender der FDP dazu: „Wenn der FDP Vorschlag richtig umgesetzt wird, könnte man damit sogar die „Not zur Tugend“ machen. Das Angebot wäre selbst im Fall der Wiedereröffnung des Uferwegs eine Bereicherung für Potsdam.“
Die vom Oberbürgermeister angedachte Stegkonstruktion ist keine Lösung für das derzeitige Problem. Sie mag ein Hilfsmittel sein, um zwei oder drei Grundstücke zu „übergehen“. Inzwischen haben aber nicht nur die 8 Kläger ihre Grundstücke gesperrt, sondern auch weitere Eigentümer. Zudem ist das Preisschild von ca. € 2 Mio allein für die Kläger-Grundstücke für ein derartiges Provisorium viel zu hoch. Die FDP Potsdam ist nach wie vor bestrebt einen öffentlichen Uferweg zu erreichen. Drohungen und Enteignungen lehnt die FDP ab.











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