Stadtwerke müssen dem Wohl aller Potsdamer dienen
Die FDP erwartet von der Geschäftsführung der Stadtwerke Potsdam (SWP), dass sie ihr Handeln auf das Wohl ihrer Kunden und damit aller Potsdamer ausrichtet. Dazu will die FDP die SWP ausdrücklich mit ihrer „Stromwechselparty“ ermutigen.
Im Vordergrund steht die Vielseitigkeit: Ökostromanbieter, die Stadtwerke, regionale Initiativen und Verbraucherschützer sind eingeladen, sich auf der Veranstaltung zu prä-sentieren, die direkt neben dem jährlichen Stadtwerkefest in Potsdam stattfindet – Anmeldungen hierzu sind noch möglich. Die FDP lädt die SWP ein, diese Chance zu nutzen, um verlorene Kunden zurück zu gewinnen.
Außerdem sollen in diesem Prozess Sponsoringaktivitäten offen gelegt werden. „Der Bürger muss sich ein eigenes Urteil darüber bilden können, wofür die SWP ihr Geld und das von Sponsoren ausgibt und inwieweit die Potsdamer davon profitieren. Es geht es darum, Prozesse transparent zu gestalten und das Ausmaß des Stadtwerkefestes auf ein bürgerfreundliches und vernünftiges Maß zurück zu führen.“ so die FDP-StVV-Fraktionsvorsitzende Martina Engel-Fürstberger.
Dieser Ansatz trägt zudem dazu bei, regionale Bands zu stärken, die sich in einem solchen Rahmen präsentieren können. Die eingesparten Ausgaben können in Nachhaltigkeit, Erneuerbare Energien und innovative Ideen bei den Stadtwerken und darüber hinaus investiert werden. Interessant ist: das Sponsoring der VNG soll der Verbesserung des Images von Gas als sauberer E-nergieträger dienen und ist keinesfalls an ein Festival gebunden. Nach FDP-Auffassung wäre dies Ziel viel besser zu erreichen, wenn an allen Potsdamer Schulen kurz vor den Sommerferien Energietage durchgeführt würden.
Die FDP begrüßt schliesslich die Unterstützung, die sie bei ihrer Forderung nach Transparenz und Mitbestimmung durch die StVV von den andere Parteien erfährt. Wer hingegen wie der SWP Chef Paffhausen mit der Security, Polizei und Klagen gegen die Beteiligten droht, zeigt nur, dass er sich dem öffentlichen Diskurs entziehen will. Wir fordern Herrn Paffhausen auf, sich stattdessen bei der Stromwechselparty der FDP der Diskussion zu stellen.
Lesen Sie die Reaktionen der Medien auf die Stromwechselparty:
http://www.pnn.de/potsdam/305780/
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11835165/60709/











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