Spitzenkandidat der LINKE versucht mit Ressentiments gegen Neubürger Stimmen zu fangen
Die FDP Potsdam distanziert sich scharf vom Versuch des an Nummer zwei im Wahlkreis II gesetzten Linke-Kandidaten und Mitglieds der StVV, Ralf Jäkel, auf der Homepage „ich wähle weil…“ mit dem Schüren von Vorbehalten gegen neu nach Potsdam Zugezogene namentlich aus dem alten Bundesländern Stimmen zu fischen. Sie fordert den Fraktionsvorsitzenden der LINKE in der StVV, Scharfenberg und den LINKE-Vorsitzenden Heuer auf, sich öffentlich von solchen Positionen zu distanzieren und zugleich zu erklären, wie sie den andauernden Zuzug aus allen Teilen Deutschlands nach Potsdam werten.
Die FDP heißt alle Menschen, die sich für unsere Stadt als neue Heimat bewusst entscheiden und hier leben und arbeiten wollen, herzlich willkommen, egal aus welchem Land oder Bundesland sie kommen.
Es ist ein Zeichen der hohen Attraktivität Potsdams, wenn sich viele Menschen aller Altersgruppen aus allen Teilen Deutschlands hier ansiedeln möchten. Gerade dadurch erhält Potsdam neue Impulse, entstehen neue Ideen und wächst neues bürgerschaftliches Engagement.
Wer wie Herr Jäkel Wählergruppen umwirbt, die Zuwanderung verhindern wollen, schadet ummittelbar der Idee eines neuen Potsdamer Toleranzedikts, das bis heute ja noch nicht von der LINKE unterstützt wird. Statt dessen macht sich dieser LINKE-Kandidat eine Haltung zu eigen, die geistig nicht weit von einer „Ausländer raus“ Position auf lokaler Ebene angesiedelt ist. Wer für ein weltoffenes Potsdam eintritt, kann Leute wie Herrn Jäkel nicht wählen.











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