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Konsequenzen aus Korruptionsfällen ziehen!

Die Stadtfraktion FDP/Familienpartei fordert eine konsequente Aufklärung der bekannt gewordenen Korruptionsfälle in der Stadtverwaltung. Außerdem müssen aus den jüngsten Vorfällen zügig die notwendigen Konsequenzen gezogen werden.

FDP-Stadtverordneter Stefan Becker, der auch Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses ist, setzt sich dafür ein, dem Rechnungsprüfungsamt stärkere Kompetenzen in der Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung einzuräumen. Dies entspreche auch dem Aufgabenkatalog der jüngst von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen städtischen Rechnungsprüfungsordnung. „Das Rechnungsprüfungsamt muss dann aber auch mit den notwendigen Kapazitäten ausgestattet werden“, fordert Becker und weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Thema „Korruptionsangelegenheiten“ im Rechnungsprüfungsausschuss zwar bereits auf der Agenda gestanden habe, künftig aber einen noch breiteren Raum einnehmen werde.

Die Korruptionsprävention kann nach Ansicht der Fraktion FDP/Familienpartei auch durch die Zusammenarbeit mit einer/einem unabhängigen, externen Korruptionsbeauftragten sicher gestellt werden. Die Liberalen fordern daher, auch die Einrichtung einer/eines externen und unabhängigen Korruptionsbeauftragten zu prüfen. Die Landeshauptstadt Potsdam darf den zuletzt missglückten Schlagzeilen mit überregionaler Reichweite (z. B. zum Uferweg Griebnitzsee) nicht auch noch dauerhaft mit Korruptionsskandalen in Verbindung gebracht werden. Dies würde dem Ruf und Image der Stadt außerordentlich schaden!

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interessanter Weise fordern Sie und auch viele andere Vertreter der SVV eine Aufklärung, nur wo bleiben bitte die Ergebnisse?So schnell und so laut sie alle riefen, so leise ist es um unsere sog. Volksvertreter nunmehr geworden!!! Wo sind die Fragen und Antworten? Wo ihr Interesse??Scheinbar war es eine gute Wahlkampftatktik und es sorgte ja auch für viel Aufsehen aber wo sind all die lauten Stimmen jetzt? Wann erfährt der Steuerzahler endlich was hier vielleicht schon seit Jahren getrieben wurde? Wann erfahren wir, wie mit unseren Steuergeldern (mit denen wir immerhin die Mitarbeiter der Stadt bezahlen) passiert ist? Es ist wirklich sehr traurig, dass ein solch ernstes Thema scheinbar nur für den Wahlkampf instrumentalisiert wurde!

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