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Griebnitzseeufer: Blockaden im Interesse aller Beteiligten auflösen

Die FDP Potsdam erwartet nach dem klaren Urteil des Oberverwaltungsgerichts von Stadt und Anrainer im Interesse aller Potsdamer Flexibilität und Gesprächsbereitschaft. Ziel der FDP ist es, den Griebnitzsee für alle Menschen erlebbar zu machen, ohne dass die Eigentumsrechte von Potsdamer Bürgern durch eine mal selbstgefällige, mal dilettantische Verwaltung mit Füssen getreten werden. Dazu gehört jetzt ,dass die Stadt mit den Anrainern spricht um auszuloten, an welcher Stelle das erste Angebot im Interesse einer einvernehmlichen Lösung nachgebessert werden kann. Die brüske Zurückweisung durch den Chef einer Verwaltung, die gerade erst vom VOG attestiert bekommen hat, den Rang des Eigentumsrechts nicht ordnungsgemäß begriffen zu haben, ist unverfroren. Drohungen und Enteignungen lehnt die FDP ab. Statt dessen fordert sie die Verwaltung auf, endlich die Ausgaben offen zu legen, die der Stadt und damit den Potsdamer Steuerzahlern durch die Fehler und die verlorenen Prozesse entstanden sind.

Eine Wiedereröffnung des südlichen Uferwegs ist kurzfristig nicht zu erwarten, wenn schon der Beigeordnete Exner von mehreren Jahren spricht. Deshalb bietet die von der FDP schon vorgeschlagene kurzfristige Einrichtung eines Wasser-Taxi Dienstes zwischen Hotel am Griebnitzsee und dem Beginn des Südufers nahe des Schlossparks Babelsberg eindeutige Vorteile:

1. Es wird pragmatisch und kurzfristig eine Lösung gefunden, die den Bürgern weiterhin ermöglicht, die Uferregion Griebnitzsee auch am Südufer zu erleben, gerade jetzt im Sommer.

2. Der Dienst kann in das bestehende Wasser-Taxi Angebot der Stadt integriert werden und so auf charmante Art die Straßen entlasten.

3. Die Stadt Potsdam hat sich den Slogan „Stadt am Wasser“ gegeben. Mit diesem Service wird ein Angebot geschaffen, dieses Motto erlebbarer zu machen.

4. Der Vorschlag lässt sich mit dem Angebot der Anlieger, eine Bürgerstiftung für den Griebnitzsee zu finanzieren und mit dem Uferweg am nördlichen Rand des Sees vorteilhaft kombinieren.

Marcel Yon, Vorsitzender der FDP dazu: „Wenn der FDP Vorschlag richtig umgesetzt wird, könnte man damit sogar die „Not zur Tugend“ machen. Das Angebot wäre selbst im Fall der Wiedereröffnung des Uferwegs eine Bereicherung für Potsdam.“

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