FDP präsentiert Reformkonzept für Potsdamer Kita-Finanzierungsrichtlinie
Die FDP Potsdam hat heute im Stadthaus ihr Reformkonzept für die Potsdamer Kita-Finanzierungsrichtlinie vorgestellt. Die FDP setzt sich für ein Bildungsgutschein-System ein.
Die Untersuchung der FDP zeigt, dass durch die Reform ein Einsparungspotenzial bei den Verwaltungskosten in Höhe von EUR 1,6 Mio Euro entsteht. Vor allem aber erhalten nach den Vorstellungen der FDP die Träger mehr Entscheidungsfreiheit. Durch eine effiziente Gestaltung der Richtlinie ist es möglich die derzeit vorhandenen Markteintrittsschranken für Kindergärten zu beseitigen.
Ferner stellte die FDP ihre Analyse der aktuellen Kita-Finanzierungsrichtlinie der Landeshauptstadt Potsdam vor, in der die Potsdamer Liberalen zu folgenden Ergebnissen kommen:
- Überflüssiger Verwaltungsaufwand und Bürokratiekosten in Millionenhöhe
- Unnötige Bevormundung der Entscheidungsträger und Einschränkung der Vielfalt pädagogischer Konzepte
- Falsche Anreize für Träger und Begünstigung einer Zweiklassengesellschaft
- Erschwerter Marktzugang durch Komplexität und falsche Anreize, dadurch Entstehen der aktuellen Unterversorgung in der Innenstadt und im Norden und Westen der Stadt
- Unterfinanzierung der Kindertagesstätten, insbesondere kleinerer Einrichtungen
In einer ersten Phase soll bis Ende des Jahres die komplizierten Abrechnungsmodi durch eine schlanke pro Kopf Pauschale ersetzt werden. Hierdurch entstehen spürbare Kosteneinsparungen.
In einer zweiten Phase soll die Kita-Finanzierungsrichtlinie bis zum nächsten Schuljahr in Anlehnung an Schwedische Modell oder das Gutscheinsystem des Landes Berlin grundlegend reformiert werden.
Cornelia Pieper, MdB, stellvertretende Vorsitzende des Bundestagsauschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, sowie Landesvorsitzende der FDP Sachsen-Anhalt, die Impulse für das Reformkonzept gegeben hat, forderte bundesweit mehr Investitionen frühkindliche Bildung.











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