FDP-Potsdam, fordert angemessene Würdigung eines großen Wahl-Potsdamers
Am Freitag, den 29. August 2008, jährt sich der Geburtstag von Hermann Schulze-Delitzsch, Begründer des deutschen Genossenschaftswesens, zum 200. Mal. Denise Dittrich, Schatzmeisterin der FDP-Potsdam und bei der Kommunalwahl Kandidatin für den Wahlkreis Babelsberg, bedauert, dass die Lebensleistung Schulze-Delitzschs gerade in seiner Wahlheimat Potsdam immer noch nicht angemessen gewürdigt wird. Über zwanzig Jahre, von 1861 bis zu seinem Tode 1883, hat er hier gelebt. Sein Grab befindet sich auf den Alten Friedhof.
In einem Brief an den Potsdamer Oberbürgermeister, Jann Jakobs, fordert Denise Dittrich die Stadt auf, sich auch ihrer liberalen Geschichte und eines ihrer bedeutendsten Bürgers wieder zu erinnern. Möglichkeiten dafür gibt es genug. Beispielsweise kann man an Schulze-Delitzschs Wohnhaus, Friedrich-Ebert-Straße 67, eine Gedenktafel anbringen oder eine Straße nach ihm benennen.
Schulze-Delitzsch habe, so Dittrich, in der Umbruchzeit der Industrialisierung gezeigt, dass man als Liberaler durchaus über ein soziales Gewissen verfügen kann. Schulze-Delitzsch setzte bei der Lösung der sozialen Probleme seiner Zeit nicht auf den Staat, sondern auf die Eigeninitiative der Betroffenen. 1849 rief er in seiner Heimatstadt, dem sächsischen Delitzsch, Hilfskassen und Einkaufsgenossenschaften für Handwerker ins Leben. Sie bildeten die Keimzellen des deutschen Genossenschaftswesens.











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