Der Eicher Ortsvorsteher Jäkel ist unglaubwürdig
Über das Tierheim muss unter Beteiligung aller Betroffener entschieden werden, wobei berechtigten Sorgen und Anliegen Rechnung zu tragen ist. Das ist eine gemeinsame Bringschuld von Verwaltung und Stadtverordneten vor allem aus Eiche. Diese Aufgabe ist bei Herrn Jäkel und der Linken ganz schlecht aufgehoben.
Es ist leider schon fast vergessen, dass der Linken mit Herrn Scharfenberg an der Spitze das Tierheim gar nicht großzügig und zentral gelegen genug sein konnte, solange der TSV mit im Spiel war. Offenbar ging es darum, Parteifreunde zu versorgen.
Seit ein anderer Betreiber den Zuschlag erhalten soll, ticken die Uhren bei der Linken anders. Ausgerechnet die Partei, die sich sonst verbal gern für mehr Angebote für benachteiligte Jugendliche einsetzt, ist in Gestalt des Eicher Ortsvorstehers Jäkel ganz vorn dabei in der Riege der Gegner eines Tierheims mit angeschlossener sozialpädagogischer Jugendhilfe.
Herr Jäkel fiel zuletzt in Potsdam unangenehm auf durch seinen unappetitlichen Wahlkampf gegen „Zugezogene“.
Über den Stand der Verhandlungen zum Tierheim hätte er als Stadtverordneter immer informiert sein können.
Es ist eine Anmaßung, den Hauptausschuss unter Verweis auf das nächste Treffen des Ortsbeirats aufzufordern, die Entscheidung um einen Monat zu verschieben. Vielleicht hätte Herr Jäkel erwägen können, den Ortsbeirat zwei Tage früher tagen zu lassen, wenn es ihm wirklich so wichtig wäre. Denn die Bürger Eiches müssen das Gefühl haben, dass Politik und Verwaltung sie ernst nehmen.
Eiche hätte dabei einen glaubwürdigeren Ortsvorsteher verdient.











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